Linux

für Server, Workstation und mobile Anwendung

Debian Webserver absichern

13.Okt.2010 von Daniel Reiche

Ein Webserver ist ein Computer, der Dokumente an Clients wie Browser im Web überträgt. Webserver werden lokal, in Netzwerken und überwiegend als Webdienst im Internet eingesetzt. Dokumente können somit dem geforderten Zweck lokal, intern oder weltweit zur Verfügung gestellt werden. Man könnte sie im weitesten Sinne als riesige gesteuerte Datenbank bezeichnen, auf die von jedem Ort der Welt über das WWW zugegriffen werden kann. Übertragungsmethoden sind in der Regel standardisierte Protokolle wie http, HTTPS, IP oder TCP.

Die zur Verfügung gestellten Daten können statische Dateien, unveränderliche HTML- oder einfach nur Bild-Dateien bzw. dynamisch erzeugte Dateien sein, wie Seiten, deren Inhalte stets individuell gemäß einem Profil erstellt werden. Für eine komplette Webseite in HTML werden in der Regel die verknüpften Designs wie CSS und Bilddateien wie jpg oder gif jeweils als einzelne Dateien übertragen. Für jede benötigte Datei muss der Webbrowser logischerweise eine eigene Anfrage an den Webserver senden, zur Darstellung einer komplexen Webseite sind daraus resultierend manchmal hunderte Anfragen nötig. Nur so kann ein hohes Maß an Sicherheit erzeugt werden. Hierin liegt auch begründet, wie der Webserver zur Absicherung verwendet werden muss bzw. kann. Dynamische Dokumente werden beim Aufruf aus unterschiedlichen Quellen übertragen. Zum Beispiel werden PHP-Dokumente während des Aufrufs serverseitig interpretiert und als HTML-Dokument an den Webbrowser hinüber gereicht. Mit dieser Technologie lassen sich Informationen lesen, verarbeiten und speichern. Typische Anwendungen sind Onlineshops, Weblogs oder Onlineforen. Weil die meisten grundlegenden Systemwerkzeuge vom Projekt GNU stammen, wird auch von DebianGNU-Linux gesprochen. Debian enthält eine große Auswahl an Anwendungsprogrammen und Werkzeugen u.a. zur Sicherung und Absicherung persönlicher, privater und technischer Daten.

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